Sanierungen gehören zu den spannendsten – und zugleich anspruchsvollsten – Aufgaben im Handwerk. Besonders dann, wenn Altbau und Neubau aufeinandertreffen. Unterschiedliche Untergründe, wechselnde Raumhöhen, historische Bausubstanz und moderne Anforderungen müssen zusammengebracht werden. Gerade bei Parkett zeigt sich hier, wie wichtig Fachwissen, saubere Vorbereitung und handwerkliche Präzision sind.
Denn während Neubauten meist mit klaren Normen, geraden Flächen und planbaren Voraussetzungen starten, bringt ein Altbau oft seine ganz eigene Geschichte mit – und genau diese macht jedes Projekt einzigartig.
Alte Substanz verstehen – statt gegen sie zu arbeiten
In Altbauten finden sich häufig unebene Estriche, alte Dielenkonstruktionen, unterschiedliche Aufbauhöhen oder nachträgliche Umbauten. Manchmal liegen mehrere Bodenschichten übereinander, manchmal fehlt eine verlässliche Dämmung, manchmal sind Höhenunterschiede zwischen Räumen vorhanden.
Bevor hier neues Parkett verlegt werden kann, ist deshalb eine gründliche Bestandsanalyse entscheidend:
- Wie tragfähig ist der vorhandene Untergrund?
- Gibt es Feuchtigkeit im Aufbau?
- Müssen Höhen angeglichen werden?
- Welche Übergänge zu angrenzenden Bereichen entstehen?
Erst wenn diese Fragen geklärt sind, lässt sich eine langlebige Lösung planen.
Der Übergang zum Neubau: optisch und technisch sauber lösen
Besonders herausfordernd wird es, wenn ein Altbau erweitert oder modernisiert wurde und nun alte Räume auf neue Bauabschnitte treffen. Hier entstehen häufig:
- unterschiedliche Estrichhöhen
- verschiedene Heizsysteme (z. B. Fußbodenheizung im Neubau)
- abweichende Untergrundbewegungen
- unterschiedliche Raumklimata
Ein professionelles Verlegekonzept sorgt dafür, dass das Parkett trotz dieser Unterschiede ein einheitliches Gesamtbild erzeugt – ohne spätere Schäden wie Fugenbildung, Spannungen oder Knarrgeräusche.
Oft bedeutet das: Untergründe spachteln, Übergänge exakt planen, Bewegungsfugen richtig setzen und Materialien passend auswählen.
Gestaltung: Einheit schaffen trotz unterschiedlicher Bauzeiten
Neben der Technik spielt auch die Optik eine große Rolle. Ziel ist fast immer, dass Alt- und Neubereich wie aus einem Guss wirken.
Das gelingt zum Beispiel durch:
- durchgehende Verlegerichtung
- abgestimmte Holzsortierung
- passende Oberflächenbehandlung
- sorgfältig geplante Raumübergänge
- harmonische Sockelleistenlösungen
Gerade bei größeren Sanierungen entscheidet oft die Detailarbeit darüber, ob ein Boden „eingebaut“ wirkt – oder wie selbstverständlich zum Haus gehört.
Erfahrung macht hier den Unterschied
Sanierungsprojekte lassen sich selten komplett standardisieren. Jede Baustelle bringt neue Überraschungen mit sich – vom versteckten alten Estrich bis zur schiefen Wand oder unerwarteten Aufbauhöhe.
Deshalb zählt hier vor allem eines: Erfahrung.
Ein eingespielter Fachbetrieb erkennt typische Risiken frühzeitig, plant realistisch, kommuniziert transparent und findet Lösungen, die technisch funktionieren und langfristig stabil bleiben. Genau das sorgt am Ende dafür, dass aus einer komplexen Sanierung ein stimmiges Zuhause entsteht.
.jpg)

.jpg)

.jpg)

